Journalism in a Global Context

Das internationale Projekt Journalism in a Global Context zielt darauf, ein Netzwerk aus afrikanischen und europäischen Journalistik-Studenten, Professoren und Medienvertretern zu schaffen. Innerhalb dieses Netzwerks soll die Auslandsberichterstattung beider Kontinente weiterentwickelt und professionalisiert werden. Für eine Online-Plattform entwickeln Studierende vom Institut für Journalistik gemeinsam Beiträge mit angehenden Journalisten der Partnerländer Äthiopien, Ghana, Kamerun, Kenia, Tansania und Uganda. Die multimedialen Produktionen wollen sich von einer eurozentrischen Sicht auf die globalen Flüchtlingsbewegungen lösen und beabsichtigen, die Lebensrealität afrikanischer Migranten mit Bedacht und interkulturellen Sensibilität zu fassen. 

Zudem wurde in eine Studie die Berichterstattung über die wachsende Migration aus afrikanischen Ländern nach Europa in untersucht.  Während die Berichterstattung westlicher Medien über die Migration aus Syrien, Irak oder Afghanistan bereits wissenschaftlich untersucht worden ist und die mediale Darstellung von Flüchtlingen zunehmend reflektiert wird, ist diese vergleichende Analyse der Medienberichterstattung über Migranten aus afrikanischen Ländern nach Europa ein neuer Ansatz. Insgesamt wurden sechs europäische und fünf afrikanische Medien für die Studie analysiert. (Zu den Ergebnissen)

Journalism in a Global Context führt das Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus in Kooperation mit dem Magazin „Africa Positive“ und dem durch. Gefördert wird das Projekt vom Auswärtigen Amt. Begleitet wurde das Projekt von zwei Konferenzen, im Oktober 2015 in Dortmund und im Dezember 2015 in der äthiopischen Hauptstadt Äthiopien.

Filmbeitrag zur dritten JiGC-Konferenz in Nairobi:

Beitrag: Gordon Wüllner