Forschungsprojekte

Transparenz auf europäischen Nachrichtenwebsites

Eine international vergleichende Studie des European Journalism Observatory untersucht für 12 west- und osteuropäische Länder, ob und wie Redaktionen ihre Leser, Hörer, Zuschauer und User an redaktionellen Prozessen teilhaben lassen. Werden Quellen offen gelegt und Fehler korrigiert? Gibt es einen Ombudsmann, der als Beschwerdeinstanz fungiert und systematisch Fehlern nachspürt? Gibt es Blogs, Twitter-Feeds und soziale Netzwerke, in denen Journalisten mit Nutzern über redaktionelle Entscheidungen diskutieren? Und: Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern West- und Osteuropas – oder haben sich in den unterschiedlichen Journalismuskulturen auch ganz unterschiedliche Formen herausgebildet, die Nutzer in journalistische Prozesse einzubinden?

Media Accountability and Transparency in Europe (MediaAcT)

Das Erich-Brost-Institut hat erfolgreich ein Forschungsprojekt im 7. Forschungsrahmen der Europäischen Union zum Thema Medienverantwortung und Medientransparenz in Europa eingeworben. Das komparative Projekt betrachtet media accountability systems als Indikator für Medienpluralismus in Europa. Es möchte die Entwicklung und den Einfluss verschiedener Formen der Medienverantwortung analysieren.

Qualitätssicherung in der internationalen Journalistenausbildung

Das Internationale Institut für Journalismus (IIJ) in Berlin hat dem Erich-Brost-Institut den Auftrag für eine große internationale Journalisten-Studie erteilt. Sie wird von Prof. Dr. Susanne Fengler geleitet und erfolgt in zwei Etappen:

1. Entwicklung eines Konzepts zur Qualitätssicherung in der internationalen Journalistenausbildung

2. Durchführung einer Studie zum Erfolg und zur Wirkung von Entwicklungshilfe im Medienbereich.

Strategische Weiterentwicklung des European Journalism Observatory (EJO)

Das Erich-Brost-Institut richtet derzeit in enger Kooperation mit dem Institut für Journalistik der TU Dortmund eine deutschsprachige Online-Ausgabe des European Journalism Observatory (EJO) ein. Die Etablierung der Seite in der deutschen Medienforschung und -praxis sowie die weitere Vernetzung mit internationalen Partnern sind die Hauptziele des Projekts.

Der Kaukasus-Konflikt in der internationalen Printberichterstattung

Sachliche Analyse oder Kalter Krieg? Die Frage, wie Printmedien über den Konflikt im Kaukasus 2008 berichtete, steht im Mittelpunkt dieses internationalen Forschungsprojekts. Eingebunden sind neben Mitarbeitern des Erich-Brost-Instituts in Dortmund Forscher aus Estland, Finnland, Polen und Schweden.