Auslandsprogramme

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Ein Praktikum oder ein Aufenthalt im Ausland planen viele Studenten der Journalistik. Besonders bei den Auslandspraktika ist es aber schwierig Plätze zu finden. Häufig fehlt das nötige Geld, um den Aufenthalt zu finanzieren.

Verschiedene Stiftungen und Organisationen bieten Hilfe bei der Planung eines Auslandaufenthalts. Die folgende Liste ist nicht vollständig, soll aber eine kleine Hilfestellung geben. Genauere Informationen zu Anmeldefristen, Bewerbungsvoraussetzungen und Kontaktadressen findet Ihr bei den jeweiligen Internetauftritten.

AAA (Akademisches Auslandsamt) TU Dortmund

Das AAA ist zuständig für die Pflege der internationalen Beziehungen unserer Hochschule. Zu seinen Zuständigkeiten gehört auch die Beratung von Dortmunder Studierenden, die einen Studienaufenthalt oder ein Praktikum im Ausland planen. Jedes Semester veranstaltet das AAA einen Infotag zu dem Thema, aktuelle Informationen über Ausschreibungen und Stipendienangebote finden sich auf der Homepage unter AAA-Info.

ERASMUS

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Benannt nach dem vielgereisten Humanisten Erasmus von Rotterdam soll das EU-Stipendium Studenten aller Mitgliedsstaaten die Möglichkeit bieten, für ein oder zwei Semester im Ausland zu studieren.Das journalistische Institut arbeitet dafür mit über 20 Partneruniversitäten zusammen - in Hauptstädten wie Stockholm, Lissabon oder Budapest sowie in kleineren Städten wie Jyväskylä in Finnland oder Tartu in Estland.

Die Studenten sparen Studiengebühren an der Gastuni und bekommen eine finanzielle Unterstützung, die voraussichtlich für den kompletten Lebensunterhalt nicht reicht.

Erfahrungsberichte und Informationen zu dem Programm im Erich-Brost-Institut oder unter erasmusjpost.uni-dortmund.de

Martin-Schmeißer-Stiftung

Die Martin-Schmeißer-Stiftung ist eine Initiative der Stadt Dortmund und Zustiftern der Dortmunder Wirtschaft zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der TU Dortmund. Der Stiftungszweck soll verwirklicht werden durch die Förderung verschiedener Projekte. Dazu gehören auch Studien- und Forschungsvorhaben mit internationalem Bezug.

Die Martin-Schmeißer-Stipendien werden an angehende Diplomanten, Bachelor- und Master-Kandidaten vergeben, deren Arbeiten einen mindestens zweimonatigen Aufenthalt im Ausland erfordern. Die Gesamtförderung beträgt maximal 1.500 Euro.

Internationale Journalisten Programme (ijp)

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Unter dem Dach der IJP sind zehn Stipendienprogramme für verschiedene Länderregionen – zum Beispiel Türkei, Niederlande, naher Osten oder Asien – organisiert. Sie ermöglichen jungen Journalisten Arbeitsaufenthalte im Ausland von zwei Wochen bis zu drei Monaten. Die IJP bieten Kontakte zu Partnerredaktionen und unterstützen ihre Stipendiaten finanziell. Die Journalisten, die nach Großbritannien gehen, bekommen zum Beispiel rund 3.500 Euro.

Heinz-Kühn-Stiftung

Die Bewerber der Heinz-Kühn-Stiftung haben bereits ein Hochschulstudium abgeschlossen, fundierte journalistische Erfahrungen und ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in NRW. Die Stiftung finanziert einen sechswöchigen bis dreimonatigen Aufenthalt in „Dritte-Welt-Ländern“, um junge Journalisten weiterzubilden. Sie sollen ihr Verständnis für die Probleme der „Dritten Welt“ vertiefen.

InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH

Die InWEnt ist aus einer Fusion der Carl Duisberg Gesellschaft und der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung hervorgegangen. Mit Teilstipendien unterstützt InWEnt junge Akademiker, die sich im Ausland weiterbilden wollen. Journalisten können sich für Praktikumsprogramme in den USA oder Brasilien bewerben. Anmeldefrist ist zwei Monate vor Praktikumsbeginn.

Michael-Jürgen-Leiser-Kiep-Stiftung

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Voraussetzung für das Programm der Kiep-Stiftung ist ein abgeschlossenes Volontariat oder eine mindestens zweijährige journalistische Tätigkeit. Die jungen Journalisten werden mit einer Pauschale für mindestens sechswöchige Hospitanzen in Redaktionen in den USA gefördert.

Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW)

Für junge Journalisten bis 30 Jahre bietet das DFJW maximal vierwöchige Redaktionsaufenthalte in Frankreich. Das Jugendwerk gibt eine Reise- und Aufenthaltskostenpauschale sowie ein Stipendium für einen Sprachkurs. Ziel des Angebots ist es, bessere Einblicke in das Nachbarland zu bekommen.

Euradio Nantes

Eine Alternative zum Auslandssemester in Frankreich bietet Euradio in Nantes. Eine ehemalige Redakteurin von Farnce Bleu hat das Projekt ins Leben gerufen. Gemeinsam mit jungen Journalisten aus ganz Europa organisiert sie in Nantes ein Radioprogramm, das europäische Gemeinschaft lebt.

Junge Journalisten mit guten Französischkenntnissen können sich bei Euradio für ein drei- bis sechsmonatiges Praktikum bewerben. Sie bekommen 398 Euro monatlich.

Youth Media Convention

Jährlich geht die Jugendpresse im Herbst auf hohe See. 150 angehende Journalisten verbringen drei Tage auf einem Kreuzfahrtschiff von Kiel nach Oslo und wieder zurück. Während der Schiffreise diskutieren die Teilnehmer mit Medienvertretern über ein bestimmtes Thema. 2008 beispielsweise ging es um Auslandsberichterstattung. Einen Nachmittag verbringen die Teilnehmer in Oslo, wo sie die Stadt und Redaktionen besuchen.

Die Veranstaltung kostet rund 150 Euro inklusive Verpflegung und Unterkunft auf dem Boot.