Der Kaukasus-Konflikt in der internationalen Printberichterstattung
Projektkoordination
Dipl.-Geogr. Julia Lönnendonker M.A. und Dipl. Journ. Annika Sehl
Projektmitarbeiter
Dipl.-Journ. Ursula Götz
Sachliche Analyse oder Kalter Krieg? Die Frage, wie Printmedien über den Konflikt im Kaukasus 2008 berichtete, steht im Mittelpunkt dieses internationalen Forschungsprojekts.
Eingebunden sind neben Mitarbeitern des Erich-Brost-Instituts in Dortmund Forscher aus Estland, Finnland, Polen und Schweden. So ist es möglich, nicht nur den Diskurs in den wichtigsten Printmedien der einzelnen Länden zu beschreiben, sondern auch Vergleiche zu ziehen.
Daneben untersucht die Forschergruppe, wie Nutzer die Artikel auf den Homepages der jeweiligen Zeitungen und Zeitschriften kommentierten.
Methodisch analysieren sie dazu Artikel und Online-Kommentare ausgewählter Printmedien sowohl quantitativ als auch qualitativ. Das deutsche Team untersucht die Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, von Bild und des Spiegels. Online-Kommentare gehen von faz.net und sueddeutsche.de in die Analyse ein.
Das Projekt wird finanziell gefördert von der Helsinki Sanomat-Stiftung. Die Koordination liegt bei der Universität Helsinki. Weitere beteiligte Forscher sind Anna Roosvall (Örebro, Schweden), Agnieszka Stepanska (Poznan, Polen), Maarja Lohmus (Tartu, Estland), Sanna Valtonen, Inka Salovaara-Moring und Heikki Heikkilä (Helsinki, Finnland).
Publikationen:
Erste Ergebnisse des Projekts wurden auf der Helsinki Media Conference (3. April 2009) und der IAMCR Konferenz [hier den Link zum Beitrag „EBI auf IAMCR Konferenz vertreten“ einfügen] in Mexiko (21.-24- August 2009) vorgestellt. Weitere Konferenzpräsentationen und Publikationen sind angedacht.